22. Juni 2018

Friktion

Die Friktion (Reibung) ist eine Massagetechnik und wird in der physiotherapeutischen Behandlung eingesetzt. Friktionen werden auf der Haut des Patienten angewendet. Hier wird ein punktueller Druck mit leichten kreisenden Bewegungen erzeugt. Durch das Reiben entsteht eine meist als angenehm empfundene Wärme. Außerdem wird die Durchblutung lokal gesteigert.

Durchführung der Friktion

Zur Durchführung der Friktion bzw. des Friktionshandgriffes führen die Fingerspitzen oder die Handballen kleine, kreisende Bewegungen auf der Haut bzw. des darunterliegenden Muskels aus.

Anwendungsgebiete der Friktion

Die Friktion eignet sich bei Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur. So kann sie durch einen Gegenschmerz auch schmerzlindernde Eigenschaften haben und die Durchblutung anregen.

Querfriktionen

Die Querfriktion ist eine spezielle Art der Behandlung und geht auf James Cyriax (1904-1985) zurück.

Bei der Querfriktion soll die lokale Durchblutung im Sehnenbereich verbessert werden und der Muskeltonus (Muskelspannung), v. a. bei Verhärtungen, gesenkt werden.

Des Weiteren soll es über eine Stimulation von Mechanorezeptoren in der Sehne und im Muskel zu einer Schmerzreduktion kommen. Zudem sollen Verklebungen gelöst werden und die Bildung längsverlaufender Fasern angeregt werden.